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Natürlich kann man hier bei schönstem Wetter bequem zwei Wochen am Strand abhängen. Selbst im Januar oder Dezember ist dies bei Lufttemperaturen um die 25 Grad kein Problem. Allerdings gibt es nur wenige kleine Strände. Vielleicht einer der Gründe, warum die Insel noch nicht so überlaufen und zugebaut ist. Hier unsere „Hauptstrände“:
Los Cancajos
Im Osten der Insel, beim gleichnamigen Urlaubsgebiet, in der Nähe des Flughafens und von Santa Cruz. Hier befindet sich auch die einzige zusammenhängende Hotelzone der Insel, aber im Vergleich zu Maspalomas ist alles harmlos.
Puerto Naos
Im sonnigen Osten der Insel. Eigentlich der schönste Strand der Insel, rund 400 Meter breit. Von Palmen gesäumt (wurden dort gepflanzt, was nicht nur Freunde fand), eine kleine Strandpromenade, Restaurants, kleine Bars und Geschäfte, Duschen, Toiletten und Umkleidekabinen sind am Strand vorhanden.
An den Wochenenden ist schon etwas mehr los, da die Palmeros auch gerne Schwimmen gehen und dann gibt es schon mal Probleme einen Parkplatz direkt an der Uferpromenade zu finden. Hier unten befindet sich auch die „Landebahn“ der Paraglider, die weit oben im Gebirge starten. Für rund 65 € kann man mitfliegen (am letzten Kiosko an der Strandpromenade vor dem Hotel Sol La Palma anmelden).
Der schwarze feinkörnige Strand wird von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr vom Roten Kreuz überwacht. Rote Fahne bedeutet Baden verboten, was auch konsequent umgesetzt wird.
Charco Verde
Nur wenige Kilometer von Puerto Naos in Richtung El Remo gelegener kleiner Strand, gut zu erreichen, mittlerweile mit Duschen. Keine Toiletten und keine Umkleidekabinen. Hier liegt auch die Bungalowanlage der TUI, ruhig und schön, gut situiert, direkt am Meer. Etwas für Individualisten.
Puerto de Tazacorte
Weitgeschwungener Strand, direkt am Ort gelegen mit sehr feinem, schwarzem Sand. Durch einen großen Wellenbrecher relativ ruhig, daher ist das Wasser auch für kleinere Kinder gut geeignet. Kommt der Wind allerdings vom Westen oder Südwesten, vielleicht noch in Sturmstärke, helfen selbst die Wellenbrecher kaum etwas und hier geht’s im Ort richtig rund.
Es gibt auch einen Nacktbadestrand in der Nähe von Puerto Naos an der Straße Rich-tung El Remo, der Playa de las Norias – sinnigerweise bedeutet die Übersetzung der „Nonnenstrand“. Aber auch viele kleine versteckte Buchten, oft nicht ganz einfach zu erreichen, laden zum Baden ein.
Doch Vorsicht, hier mitten im Atlantik ist das Meer oft wild und unberechenbar. Gefährliche Unterströmungen können das Schwimmen im Atlantik zum brenzligen Vergnügen werden lassen. So ist vor nur wenigen Jahren ein Schwimmer vor den Augen von hunderten von Menschen hier am Strand von Puerto Naos ertrunken, da er ins offene Meer hinausgezogen wurde. Erst nach diesem Vorfall wurde dort eine ständige Rettungswache des Roten Kreuzes eingerichtet und es wird mit Fahnen (rot = Badeverbot, grün = Baden erlaubt, gelb = Vorsicht geboten) angezeigt, ob man ins Wasser darf.
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