„Welche Sehenswürdigkeiten gibt es denn auf La Palma noch?“

Santa Cruz


Gut, die Hauptstadt, egal ob Insel oder Land, sollte man gesehen haben. Zweifelhaft bleibt der Eindruck jedoch, wenn ich mich an Arrecife, der Hauptstadt von Lanzarote oder Las Palmas, der Hauptstadt von Gran Canaria, erinnere. Dort treffen alle Vorurtei-le von südlichen Hauptstädten zu, hässlich, Bausünden ohne Ende, ganz einfach abstoßend. Santa Cruz de la Palma bildet da eine wohlwollende Ausnahme. Auch hier gibt es natürlich Wohnsilos und Hochhäuser (maximal sieben Stockwerke).
(Ich muss gerade kurz innehalten, ob des unglaublich schönen Sonnenuntergangs hier in Puerto Naos auf der Westseite der Insel, wo ich mich in unserem herrlichen Appartement auf der 20 Quadratmeter großen Terrasse direkt am Meer meinem Sundowner widme. Zufälligerweise schwebt ein Paraglider nach dem anderen an unserer Terrasse vorbei, um nur wenige Meter von mir entfernt am Strand zu landen.)


Zurück zu Santa Cruz – einfach den Wagen am Stadteingang rechts, wo es zum Hafen geht, abstellen (kostenfreier Parkplatz) und in die herrliche Altstadt mit ihren alten Gebäuden, den schweren spanischen Holztüren und Holzbalkons hineinschlendern (Avenida Ville Maritima).
Kleine Cafés und Restaurants laden zu einem Kaffee „Cortado“, frisch gepresstem O-rangensaft oder einem frisch gezapften Bier ein. Ganz einfach eine tolle Atmosphäre.

Wenn man Glück hat liegt vielleicht auch ein Kreuzfahrtschiff hier im Hafen, so wie heute die „Voyager of the Seas“.
Die Voyager of the Seas ist ein 311,1 m langes Kreuzfahrtschiff im Besitz der Royal Caribbean Cruise Line. Sie wurde im November 1999 in Dienst gestellt und war seinerzeit das größte Kreuzfahrtschiff der Welt. Zuletzt wurde sie 2004 grundrenoviert. Auf den 15 Decks der Voyager of the Seas sind so manche Superlative untergebracht. Die Voyager of the Seas besitzt 1.557 Passagierkabinen, davon sind 757 Außenkabinen mit Balkon. Für die Besatzung stehen 667 Kabinen mit Fernseher und Kühlschrank zur Verfügung. Die Voyager of the Seas ist als erstes Kreuzfahrtschiff mit einer 120 Meter langen, neun Meter breiten und vier Decks hohen Promenade ausgestattet, welche über ein reich-haltiges Angebot an Bistros, Bars, Unterhaltungsmöglichkeiten und Einkaufsgelegenheiten verfügt. Die Voyager of the Seas ist als erstes Kreuzfahrtschiff mit einer Eislaufarena für ca. 900 Zuschauer auf See ausgestattet. Weiterhin beinhaltet sie ein fünf Decks hohes Theater für ca. 1.350 Zuschauer. Als erstes Schiff der Royal Caribbean Cruise Line Reederei ist sie mit einer Kletterwand ausgestattet. In-zwischen wurde die gesamte Flotte mit einer Kletterwand ausgestattet, die Kletterwand ist inzwischen ein Markenzeichen der Reederei (Quelle: wikipedia)


Das Schiff hat hier fest gemacht und hunderte von Tagesausflüglern „überschwemmen“ die Insel. Letzteres wohl ein zweifelhaftes Vergnügen, ob der kaufwütigen amerikani-schen Touristen, aber das Riesenschiff aus der Nähe zu betrachten ist schon toll.


Den Rückweg zum Feriendomizil sollte man allerdings nicht auf der neuen Schnellstra-ße verschwenden, sondern die Gelegenheit hier in Santa Cruz nutzen auch die nähere Umgebung auf dem Heimweg kennen zu lernen.
Ich nehme dann gerne den Weg, der am nördlichen Stadtende von Santa Cruz, etwa 200 Meter hinter der Barca de la Virgen, einem mittelalterlichen Segelschiff, bergauf führt. In vielen Serpentinen geht es an schönen Häusern und bunten Gärten vorbei bis nach Las Nieves. Ein ruhiger Ausflugs- und Wallfahrtsort, der über der Inselhauptstadt thront. Hier kann man auch in einer kleinen Tapa-Bar unter Einheimischen einen Veterano nehmen oder ein paar Chipriones mit Aioli naschen (Tintenfischringe mit Knoblauch-Sauce).


Wandern, Wassersport, Paragliding (übrigens findet derzeit Anfang Dezember auf La Palma in Puerto Naos eine der bedeutendsten Paragliding -Veranstaltungen überhaupt statt).


Die Gleitschirmflieger sausen an unserem Appartement nur wenige Meter in Palmenwipfelhöhe vorbei und landen am langen schwarzen Strand von Puerto Naos. Aktuell führt ein Franzose aus den Pyrenäen die Wertung an, der an vier aufeinander folgenden Tagen jeweils ein Zielgebiet (Fachbegriff „Bull-Eye“) von nur 2 Quadratmetern Größe bei der Landung getroffen hat, nachdem er aus knapp 1.200 Metern Höhe gestartet ist.
Übrigens haben wir uns das Startgebiet der Paraglider vor einigen Jahren mal angeschaut. Die Wanderung wird im Rother-Wanderführer bei Tour Nr. 43 beschrieben. Ich habe auf La Palma kaum einen übleren und noch schlechter ausgezeichneten Weg erlebt wie diesen. Doch die Startprozedur der Paraglider (mit Funk und Kommandoansagen wie beim Militär) in rund 1.200 Meter Höhe ist schon sehr interessant und hat den mühsamen Aufstieg doch gelohnt.


Sonnenbaden und Faulenzen kann man also auch noch und die eine oder andere Sehenswürdigkeit soll man sich auch anschauen, ohne großen Schweiß zu vergießen.

Rocque de los Muchachos


Der Mensch ist stets bestrebt nach Höherem. So sollte man es sich nicht nehmen lassen, auch hier auf La Palma den höchsten Punkt der Insel aufzusuchen. Man kann natürlich auch Hochwandern, in ca. 8 Stunden (siehe Tour Nr. 58 im Rother-Wanderführer in umgekehrter Richtung), aber dies wäre dann doch eher etwas für das Ehepaar Wolfsperger, die Verfasser dieses La Palma Wanderführers. Nein, unser Weg führt uns kurz hinter der Stadtgrenze von Santa Cruz Richtung Bar-lovento nach oben. Ganz einfach den Schildern „Observatorio“ folgen .


Jetzt geht es auf einer sehr gut ausgebauten Strecke in rund 200 Kurven, Serpentinen und Haarnadelkehren Richtung „Stairway to heaven“. Ausgebaut meine ich ganz im Ernst. Auf dieser Straße wurden und werden alle Aufbauten für die Europäische Sternwarte auf den höchsten Punkt der Insel in fast 2.500 Meter Höhe transportiert.

Übrigens das letzte Teil im Jahr 2007:
Für den künftig größten Teleskop-Giganten zur Erforschung des Alls, das Gran Telescopio Canarias, liefert SCHOTT 42 Spiegelträger aus „ZERODUR®“ Glaskeramik. Touristen lieben die Kanaren aufgrund ihrer einzigartigen Landschaft und des angenehmen Klimas. Astronomen zieht es dorthin wegen der klaren Nächte. Denn die Inselgruppe im Atlantik gilt weltweit als eine der idealen Standor-te, um das Universum zu beobachten. Die dortigen Forschungseinrichtungen und ihre Wissenschaftler gehören zu den renommiertesten auf dem Gebiet. Die großen internationalen Sternwarten des Archipels sind auf Teneriffa und La Palma zu finden. Die ersten wurden 1985 eingeweiht, mittlerweile sind dort bereits 20 Teleskope installiert.


Also - es geht recht kurvig nach oben und man sollte sich nicht vom wolkigen Wetter in Santa Cruz abhalten lassen, oben angekommen ist es meist herrlich sonnig. Auch sollte man nicht der Faszination erliegen auf dieser Strecke zu rasen, wie einst Walter Röhrl in den 70ziger Jahren auf seinem Audi Quattro Evolution den bekannten Pikes-Peak in den USA hinauf. Mir geht es leider oft so. So wie jetzt mit dem kleinen VW Fox, unse-rem Mietwagen. Mit diesem Wagen heize ich wie wild durch das Kurvenlabyrinth, überhole selbst stärker motorisierte Japaner. Also – langsam fahren und an den vielen herrlichen Miradores (Aussichtspunkte) anhalten und die unbeschreibliche Aussicht auf La Palma und die Nachbarinsel Teneriffa mit dem mächtigen Teide genießen.


Jetzt kommt ein Tipp für alle Nichtraucher. Holen Sie einmal tief Luft hier oben. Eine sauberere und klarere Luft werden Sie in Ihrem Leben wohl nie mehr einatmen können. Mitten im Atlantik, viele tausend Kilometer von jeglicher Industrieanlage entfernt. Übrigens ist diese saubere Luft der Hauptgrund, dass das Observatorium hier auf La Palma aufgebaut wurde. Also – gut zugehört, liebe Asthmatiker und Allergiker. Auf La Palma geht es den Lungenkranken nachweislich sehr viel besser als in Deutschland.

Zwischenzeitlich müsste man in fast 2.200 Metern Höhe angekommen sein. Wer will kann hier oben auch einige kleine Wanderungen auf dem Caldera-Kamm machen (siehe Rother Touren Nr. 54 und 56), alles natürlich immer abhängig vom Wetter.


Im Winter kann es hier oben sehr unangenehm werden und sogar schneien. Die rot-weiß-gestreiften Stangen am Fahrbandrand, die dem einen oder anderen aus den Alpen bekannt seien dürften, bedeuten nichts anderes, als dass es hier oben ohne Probleme 1 bis 1,5 Meter Schnee geben kann. Allerdings wäre es auch an einem solchen Tag problemlos möglich in Puerto Naos bei 20 Grad im Atlantik Baden zu können.

 
Unser Weg mit dem Mietwagen führt uns geradewegs in das Gebiet des Observatoriums (Abzweigung links fast oben auf der Bergspitze).
Von 20.00 Uhr abends bis 07.00 Uhr morgens ist die Straße hier übrigens gesperrt. Wa-rum? Nicht weil man Angst hat, dass sich jemand hier oben in der Dunkelheit verirrt, nein, dafür sind die Straßen zu gut ausgebaut. Des Rätsels Lösung sind die Observatorien, die keinerlei „Fremdlicht“ dulden. Dies war der Grund, dass hier oben die halbe Welt versucht den Geheimnissen des Weltalls auf die Spur zu kommen, neben der su-perreinen Luft ist die geringe Beeinflussung der Superteleskope durch Licht von unserer Zivilisation sehr wichtig. Logisch, je schwärzer der Himmel, umso besser die Ergebnisse durch die Teleskop-Forschung. Und so gibt es auf La Palma schon seit vielen, vielen Jahren ein Gesetz, dass alle Straßenbeleuchtungen nur nach unten und mit einem rötlich leuchtenden Licht die Straßen bescheinen dürfen. Also, einfach mal abends darauf ach-ten, liebe La Palma-Urlauber.


Oben angekommen in 2.426 Metern Höhe liegt einem nicht nur La Palma, sondern fast das ganze kanarische Archipel zu Füßen. Wenn man Glück hat bekommt man auch einen Platz auf dem kleinen Parkplatz, hier oben in luftiger Höhe. Einige kleinere Wanderungen kann man von hier aus unternehmen, um in die fast erschreckend schroffe Caldera hineinblicken zu können.


Aber bitte auch hier entsprechendes Schuhwerk mitbringen. Die kleinen Rundwanderwege in fast 2.500 Metern Höhe wurden in den letzten Jahren zwar sehr gut ausgebaut, aber trotzdem kann man mit Straßenschuhen leicht umknicken.


Wenn man sich satt gesehen hat, geht es wieder zurück. Wir fahren jetzt gerne den Weg Richtung Nordküste, heißt nach Puntagorda / La Garafia.
Der Weg führt zunächst durch niedriges Gehölz, das vor rund drei Jahren bei einem fürchterlichen Waldbrand hier im Norden der Insel vernichtet worden ist. Die Nationalparkverwaltung hat sich allerdings entschieden den verbrannten „Schrott“ raus zu werfen und neu aufzuforsten. Eine sehr gute Idee.


Nach rund 20 Minuten heftigster Kurvenfahrt – und da kommen uns jetzt in 1.800 Metern noch zwei tapfere Radfahrer entgegen – erreichen wir eine Straßenkreuzung. Hier geht es Richtung Puntagorda

.
Wer diesen Ausflug sonntags einplant kann auch noch den Bauernmarkt hier in Santo Domingo de Garafia besuchen, wo man eine ganze Reihe von Produkten dieses gesegneten Landstrichs kaufen kann. In der Markthalle gibt es allerdings auch handwerkliche Produkte von Einheimischen und Zugereisten (hier wohnen auch viele Aussiedler aus Deutschland mit ihren Kindern. Mir kommt es so vor, als ob diese – ich nenne sie „Zecken“ – ursprünglich aus Goa / Indien oder Gomera jetzt endgültig hier gelandet sind). Auch selbstgebackene Kuchen in beeindruckender Qualität und Vielfalt kann man hier erstehen.
(http://mercadillo.puntagorda-lapalma.com)


Zurück geht es dann durch eine üppig grüne und fruchtbare Landschaft über Tijarafe und Tazacorte. Wer will kann hier an einer ganzen Reihe von Weingütern eine Flasche des meist guten Inselweines erstehen.
Mich hatte allerdings einmal der Besitzer eines kleinen Lädchens (Mercadillo) vor dem Inselwein gewarnt. Dieser sei häufig geharzt (wir in Deutschland schwefeln den Wein zur Haltbarmachung). Dies könnte doch bei größerem Konsum zu einem dicken Kopf führen, bueno. Daraufhin bot mir der nette Verkäufer eine Flasche „Rijoa“ vom Festland an, diese habe er heute im Angebot für 2,48 €, was ich ihm aus Höflichkeit auch nicht ausschlagen konnte. So sind sie, die Palmeros, grundehrlich und der Heimat verbunden.


Nach rund 500 Kurven und 5.000 Höhenmetern kehren wir nach vier Stunden in unser Domizil zurück. Den „Pescado del Dia“ (Fischangebot des Tages – frisch von den Fischern aus Tazacorte) haben wir uns redlich verdient.

„La Palma Romantica“


Hört sich das nicht an wie der Titel eines kanarischen Märchens? Ich gebe zu, dass habe ich auch so das erste Mal gedacht, als wir Anfang der 90ziger Jahre des letzten Jahrhunderts systematisch die Kanaren bereist haben und uns nur noch La Palma „in der Sammlung“ gefehlt hatte.
Damals war das Hotel „La Palma Romantica“ eines der wenigen Hotels auf La Palma und ich erinnere mich noch genau an die Beschreibung und das Bild im Urlaubskatalog des traditionellen deutschen Reiseunternehmens Jahn-Reisen. Das Hotel befindet sich ganz im Nordosten der Insel in 800 Metern Höhe.
 
Warum erwähne ich es? Das Hotel vermittelt in seinem kanarisch-spanisch-südamerikanisch anmutenden Stil ganz einfach eine traumhafte Atmosphäre. Uns zieht es immer wieder dorthin, um ganz einfach nur zu genießen und vielleicht am Sonntagnachmittag eine Tasse Kaffee zu trinken und ein Stück leckeren palmerischen Mandelkuchen zu essen.
Gewohnt haben wir jedoch hier noch nie, dafür ist es im Winterhalbjahr zu kühl. Mein lieber Kollege, Dieter S., hat hier einmal zwei Wochen verbracht und es war so kalt und neblig, dass er jeden Tag den rund 60 km weiten Weg nach Puerto Naos (einfach) in Kauf nahm, um Sonne zu tanken. Zitat Dieter: „Unsere Klamotten wurden hier nicht mehr trocken und müffelten im Schrank vor sich hin“.


Mir egal, ich liebe dieses Hotel und außerdem kann man hier oben tolle Wanderungen unternehmen (siehe Rother-Wanderführer. Tour Nr. 17).

 
Hacienda del Jorge


Nicht das jetzt der Verdacht aufkommt, dass wir nur in Hotels unsere Urlaubszeit verbringen, nein, ganz im Gegenteil, mit dieser Angewohnheit haben wir schon vor vielen Jahren gebrochen. Diese Massenabfertigungsstätten und die ausgesprochene Rücksichtslosigkeit vieler Hotelgäste können wir zwischenzeitlich nicht mehr ertragen.
Dennoch gibt es wirklich schöne Anlagen, die es einem angetan haben. So die „Hacienda de Jorge“ im ältesten Urlaubsgebiet von La Palma, in Los Chancacos, nahe Santa Cruz.


Es ist eine Hotelanlage, da kommst Du rein und fühlst Dich von der ersten Sekunde an wohl. Ein tolles Ambiente, ein toller gepflegter Park mit seltenen Pflanzen und Vögeln und sehr aufmerksames Service-Personal. Ganz einfach eine schöne ruhige Lage, was willst Du mehr?
Wir lassen es uns nicht nehmen, hier immer mal wieder vorbei zu kommen und eine Kleinigkeit zu Trinken, zu Essen und zu Genießen. Hier würde ich vielleicht auch ein paar Tage übernachten – aber nur vielleicht???

Mazo


Hier kann man samstags und sonntags (bis 13.00 Uhr) den Bauernmarkt besuchen. Produkte aus der Umgebung von Mazo sind ganz einfach klasse. Fleisch, Käse, Gemüse, Obst – alles was das Herz begehrt. Wein, Rum und viele Mitbringsel, wie die beliebten hausgemachten kanarischen Mojos (rote oder grüne Soße, die man zu Fisch, Fleisch oder Kartoffeln essen kann) gibt es hier zu kaufen. Auch treibt sich öfters ein männlicher Aussteiger in der Markthalle herum, der frisch geschlagenes Zuckerrohr auspresst und mit palmerischem Rum zusammen einen leckeren, frischen Cocktail live mischt.

Los Llanos


Die geheime Hauptstadt von La Palma auf der Westseite der Insel.
Ich weiß nicht, wo diese Stadt im Aridane-Tal anfängt und wo sie aufhört. Leider ist sie in den letzten Jahren an den Rändern quasi „ausgefranst“. Einige hässliche Wohnsilos im Gran Canaria-Stil verunstalten mittlerweile Teile der Landschaft.

 
Aber die traditionelle Altstadt mit ihrer Fußgängerzone ist immer noch original erhalten, echt sehenswert und hat ganz einfach altkanarisches Flair. Schöne Boutiquen, Schmuckgeschäfte und gemütliche Tapa-Bars unter alten Bäumen laden zum Bummeln und Verweilen ein.
Hier sind uns, und das ist die Wahrheit, im November 2006 der spanische König Juan Carlos und seine Ehefrau Sofia vor die Füße gelaufen. Das ist übrigens der zweite Staatsbesuch der Los Reies, des spanischen Königspaares, seit 1973 gewesen. Zufälle gibt es !!!
Jetzt ein Geheimtipp. In der Markthalle von Los Llanos kann man tolle Produkte der Insel einkaufen.

 
Ich liebe die frischen Hähnchen (Pollo), die tollen Koteletten (Chuleta), klasse Kartoffeln (Patata), von der Sonne ausgereifte Tomaten (Tomates), leckere, reife Avocados (Aguacate), den brutalen Knoblauch (Ajo de la Palma) und herrlich frischen Fisch (Pescado) vom Fischereihafen hier ganz in der Nähe von Puerto de Tazacorte (kommt darauf an, was angelandet wurde, das Angebot variiert sehr stark).


Die Verkäufer und Verkäuferinnen sind alle sehr nett und freundlich und helfen auch sehr gerne bei geringen oder gar keinen Spanischkenntnissen weiter. Allerdings ist es in Los Llanos nicht einfach einen Parkplatz zu finden. La Palma verfügt angeblich über die höchste Kleinwagendichte der Welt. Angeblich – ich kann es nicht beweisen.
 

La Palma Feb 2005 116
La Palma Nov-Dez 2007 077
La Palma Nov-Dez 2007 045
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La Palma November 2005 168
La Palma Feb 2005 174
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